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Das Thema Ehrenamt beschäftigte uns Ende Juli bei einer gemeinsamen Veranstaltung des CDU Ortsverbands und unserem Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger MdB. Auch wenn die Zahl der Gäste eher als gering war, zeichnet sich doch bald deutlich ab, dass der Verlauf dafür umso effizienter sein sollte. Eberhard Gienger, Vorsitzender der CDU Baden-Württemberg im Arbeitskreis Leistungssport und stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“ des Deutschen Bundestages, machte in seiner Einführung deutlich, dass gerade die Vereine großen Anteil an der gesamt gesellschaftlichen Entwicklung haben. Nicht nur, den Folgen von Krankheiten, die aus Bewegungsmangel entstehen wirken sie entgegen, sondern sie haben auch großen Anteil an der Integration, nicht nur von Migranten, sondern auch von Behinderten und straffällig Gewordenen. So beträgt das Ehrensamt-Sozialprodukt ca. 50 Mrd. Euro, bei einem Bundeshaushalt von 300 Mrd. Euro jährlich. Diesen Umstand tragen Bund und Land Rechnung, indem sie entsprechende Förderprogramme auflegen, in dem beispielsweise bisher 17.000 Schüler, allein in Baden Württemberg, über ein spezielles Mentoringprogramm in den Schulen für das Ehrenamt ausgebildet wurden. Ehrenamtlich tätige Jugendliche können sich einen Vermerk ins Zeugnis eintragen lassen. Nicht selten ist es gerade dieser Eintrag, den Betriebe bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen maßgeblich gewichten. Doch auch von Bundesseite ist einiges in den letzten Jahren auf den Weg gebracht worden, um die Arbeit der Ehrenamtlichen zu erleichtern und zu würdigen. So können Ehrenamtliche seit 01.01.2007 jährlich bis zu 500,00 Euro für diverse Ausgaben steuerlich geltend machen. Auch die Haftungsbeschränkung, ein lange von Ehrenamtlichen kritisiertes bürokratisches Hindernis, wurde dahingehend geändert, dass Ehrenamtliche nur noch bei grob fahrlässigem Verschulden haften. Dass jedoch noch so manches geändert werden müsste, machten die anwesenden Vereinsaktiven in der anschließenden Gesprächsrunde deutlich. So wünschte man sich eine Staffellung der Besteuerung von Vereinseinkünften nach Vereinsgröße, Erleichterungen bei der Vergabe und Handhabung von Geldern für Bauvorhaben der Vereine und vieles mehr. Angesprochen wurden auch die unverhältnismäßig hohen Strafen für unsachgemäß aufgestellte Hinweisplakate für Vereinsfeste, die von Nachbarkommunen verhängt werden. Gienger zeigte sich sehr interessiert und offen für die Vorschläge der Gesprächsteilnehmer und versprach, die gemachten Vorschläge in den entsprechenden Gremien nicht nur anzusprechen, sondern sich auch mit Nachdruck dafür einzusetzen.
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