Eine herzliche Aufnahme fand der CDU-Bundestagsabgeordnete Eberhard Gienger MdB und der CDU-Ortsverband Anfang Februar beim Neuling im Pleidelsheimer Gewerbegebiet, bei der Werner Mitschele GmbH, dem Spezialisten für Tieflochbohren.

Gleich drei Generationen Mitscheles führten durch den neuen Firmensitz. Da waren zunächst der Firmengründer Werner Mitschele und seine Gattin, Sohn Knut und Tochter Beate mit ihrer 4-jährigen Tochter.

Am 01. Januar 1970, also fast genau vor 40 Jahren fing der Firmengründer, Werner Mitschele in einem umgebauten Stall in Eglosheim, mit einer Drehmaschine als Firmenkapital an. 1975 bezog man die neuen Firmenräume in Freiberg/N. 2008 wurde es auch hier, allein durch die vielen großen Spezialmaschinen, wiederum zu eng. Um der Auslagerung von Produktionsteilen nach Bietigheim ein Ende zu machen, erwarb man in Pleidelsheim ein Gewerbegrundstück.

Das neue helle Gebäude, mit einer Aussicht, für die man anderen Ortes Kurtaxe erhebt, ist seit Oktober 2009 der Firmensitz des europaweit zu einem der führenden Unternehmen in diesem Dienstleistungssektor gehörenden Familienbetriebes.

Unter den ca. 1800 Kunden findet man Modellbauer mit einem Unikat, ebenso Hersteller aus dem Bereich Fahrzeugtechnik, bis hin zu Auftraggebern aus der Sparte erneuerbare Energien. Jedem Auftraggeber, egal, ob nur ein Werkstück bearbeitet werden muss, oder eine Auflage von mehreren 100.000 Stück gewünscht wird, wird in dem Familienunternehmen die gleiche Aufmerksamkeit und Zuwendung zuteil. Dabei gibt es abgesehen von 1-2 Teilen, die zum Einstellen der Maschinen benötigt werden, praktisch keinen Abfall. Das Öl, welches zum Kühlen und zum Ausschwemmen der Bohrspäne benötigt wird, reinigt man in einer firmeneigenen Anlage und verwendet es anschließend wieder. Die Späne kommen in Sammelbehälter und werden der Wiederverwertung zugeführt.

Damit keine Schadstoffe ins Grundwasser geraten, ist die gesamte Produktionshalle mit einem Spezialboden versehen.

Aber nicht nur dem Produkt gehört die Aufmerksamkeit der Familie Mitschele sondern mindestens ebenso den Produzierenden. So kommt in regelmäßigen Zeitabständen der Amtsarzt der Berufsgenossenschaft, um für jeden Mitarbeiter im Bedarfsfall spezielle Gesundheitsschutzmaßnahmen zu empfehlen. Ob das ein Schutzprogramm für strapazierte Hände, Rückenprobleme, die spezielles Schuhwerk erfordern oder, ein empfindliches Gehör ist - bis hin zur Grippeschutzimpfung werden die Angestellten der Mitschele GmbH medizinisch vorbeugend bestens betreut.

Ein weiterer Grund, weshalb es in der 40-jährigen Firmengeschichte kaum Fluktuation gibt, ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter auch technisch immer auf dem höchsten Stand bleiben. So wird der Maschinenpark immer auf dem aktuellen Stand gehalten. Respekt verdient hier vor allem die Tatsache, dass neue Maschinen grundsätzlich sofort und bar bezahlt werden. Der eigenen Tradition verpflichtet, legt der Handwerksbetrieb besonderen Wert auf die Qualifikation seiner Mitarbeiter. Aber auch Nachwuchsförderung wird in der Ringstraße 2 großgeschrieben. Um auch in Zukunft weiterhin Fachleute im eigenen Unternehmen heranzuziehen, wurde vor allem die Ausbildungsabteilung räumlich und qualitativ verbessert. Die Auszubildenden werden dabei durch zwei Lehrmeister betreut, von denen einer seine Karriere mit der Ausbildung in der Mitschele GmbH begonnen. Allen Lehrlingen, die ihre Ausbildung in der Firma erfolgreich absolvieren, bieten das Unternehmen die Übernahme an. Stolz ist man auch auf die Tatsache, dass man noch nie gezwungen war, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Auch die Probleme der gegenwärtigen Wirtschaftskrise habe man bis dato gut umschifft, hoffe aber die Talsohle nunmehr baldigst durchschritten zu haben.

Hier wird deutlich, dass Unternehmer am Werk sind, die mit Liebe zur Arbeit am Werk sind